Siamkatze Kaufen

Siamkatze kaufen sollte man bei einem guten Züchter. Schon um keine Vermehrerbetriebe zu unterstützen.

Siamkatze kaufen – besser bei einem verantwortungsvollen Züchter.

Ein Tier zieht auf verschiedene Arten und Weisen bei uns ein, es gibt Menschen, die würden nie eine Katze kaufen, sie warten darauf, von einer ausgesucht zu werden. Andere wollen etwas Gutes tun und holen sich eine Katze aus dem Tierheim und andere studieren vor dem Kauf Rasse um Rasse und suchen die Katze aus, die von Charakter und Wesen zu einem passen könnte. Und irgendwann entscheiden sie sich zum Siamkatze kaufen.

Siamkatze kaufen – Sie haben ihren Preis

Klar ist, eine Siamkatze ist eine Rassekatze und kostet entsprechend Geld. Kaufen sollte man seinen neuen Mitbewohner wenn irgend möglich aber nur bei einem verantwortungsvollen Züchter, dann kann man hoffen, dass zum einen Schwangerschaft, Geburt und erste Lebenswochen tierärztlich begleitet wurden und zum anderen eben auch, dass die Elterntiere der kleinen Siamkatze untersucht wurden, um Erbkrankheiten möglichst auszuschließen. Wenn die Elterntiere nie untersucht wurden, ist die kleine Siamkatze zwar oft günstiger in der Anschaffung, aber es kann durchaus vorkommen, das man das hier gesparte Geld dann eben zum Tierarzt trägt.

Papiere und Stammbaum sind das Eine – Gesundheit eben das Andere

Das man bei einer Siamkatze, die man von einem Züchter kauft, auch noch Papier und Stammbaum mit bekommt, ist nur ein optischer Vorteil, auf den mancher Neukatzenbesitzer gerne verzichten würde. Solche Zuchtpapiere bedeuten aber eben auch, dass die Elterntiere eben auf Erbkrankheiten, Inzuchtkoeffizient und ähnliches untersucht wurden. Ein Verzicht auf diese Papiere, nur um Geld zu sparen, ist daher keine gute Idee, schließlich belegen diese Papiere eben wichtige gesundheitliche Aspekte bei der Samtpfote.

Siamkatze ohne Papiere kaufen

Holt man sich aber dennoch eine Siamkatze ohne Papiere, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Man gerät an jemanden, der Siamkatzenbabys produziert, um Geld mit ihnen zu machen. Das sollte man in keinem Fall unterstützten. Um möglichst viel Geld zu machen, wird eben an anderen Stellen gespart, das fängt mit der tierärztlichen Versorgung von Mutter und Jungtieren an und oft genug wird die Katzenmutter sehr viel öfters gedeckt, als ihr gut tut. Nicht umsonst spricht man hier auch von Vermehrerbetrieben. Diese sollte man keinesfalls mit einem Kauf unterstützen. Denn nur wo eine Nachfrage ist, entsteht eben auch ein entsprechendes Angebot.

Kazten aus einer verantwortungsvollen Zucht sind meist gesünder

Katzen, deren Besitzer, sich auch an die Vorgaben des Zuchtvereins halten, haben auch oftmals ein gesünderes und längeres Leben als Katzen, die in Vermehrerbetrieben leben. Eine Katze kann durchaus zwei bis drei Würfe im Jahr haben, zumindest sieht die Natur das vor. Allerdings ist das natürlich nicht gesund für die Katzenmutter, daher sehen die meisten Zuchtvereine eben vor, dass die Katzen nur maximal drei Würfe in zwei Jahren haben sollen und auch das erste Mal ist reglementiert. Siamkatzenzüchter finden.

Siamkatzen Vermehrer nicht unterstützen

Gegen die Entscheidung bei einem Vermehrer zu kaufen sprechen also zwei Punkte: Die Gesundheit des Katzenbabys, um das man sich ja eigentlich viele Jahre kümmern möchte und eben die sehr wahrscheinlich dahinter stehende Quälerei des Muttertiers (und sehr wahrscheinlich auch des Katers, vielleicht wird dieser nur für den Deckakt benötigt und ansonsten isoliert gehalten, ohne die für eine Siamkatze so nötigen sozialen Kontakte zu anderen Katzen aber auch Menschen).

Natürlich haben auch Kätzchen aus einer solchen Zucht das Recht auf ein schönes Leben, aber das bedeutet eben wieder eine Nachfrage, die das Angebot vergrößern wird.

Siamkatze beim Nachbarn kaufen

Etwas anders sieht es noch aus bei Unfällen. Die Siamkatze ist rollig, büchst aus und wird eben trächtig. Und nach wenigen Wochen gibt es viele kleine Siamkatzen oder Siamkatzen-Mischlingswelpen, die eben auch ein Zuhause brauchen. Wenn man sich wirklich sicher ist, dass hier keine Absicht im Spiel war und die Kosten für das Kätzchen nicht die tierärztlichen Ausgaben des Katzenmama-Besitzers klar übersteigen, kann man hier durchaus eine kleine Katze abnehmen. Man sollte aber auf sein Bauchgefühl hören, vor allem, wenn die kleinen Katzen als reinrassige Siamkatzen angepriesen werden, die daher etwas teurer sein: Wie wahrscheinlich ist es denn, das eine rollige Siamkatze abhaut und dann auf einen Siamkater trifft?

Siamkatzen in Not

Übrigens: Wer unbedingt eine Siamkatze möchte, aber eben nicht viel Geld ausgeben kann, sollte einfach mal Kontakte zu Tierheimen, Tierschutz oder auch Siamkatzen in Not aufnehmen. Oft genug werden putzige Siamkatzen, auch jünger, abgegeben. Weil zum Beispiel der Besitzer oder ein Familienmitglied plötzlich und unerwartet allergisch reagiert oder auch aus völlig bescheuerten Gründen, weil man merkt, das eine Katze Geld kostet und Zeit in Anspruch nimmt.
Rassekatzen im Tierheim | Siamkatzen in Not

Preis für eine Siamkatze

Der Preis für eine Siamkatze von einem seriösen Züchter liegt übrigens bei mindestens 500 oder 600 Euro. Und mit dem Geld für die kleine Katze ist es ja nicht getan. Auch Katzen müssen geimpft werden, auch mal außerplanmäßig zum Tierarzt und und und. Wer schon die 500 Euro mühsam zusammensparen muss, sollte überlegen, ob er nicht lieber versucht eine Notkatze zu bekommen. Bei Tierheimen und Co. sind Katzen meist vor Abgabe auch gründlich tierärztlich untersucht und mehr als eine Schutzgebühr kosten sie dann auch nicht.