Rolligkeit von Siamkatzen

Siamkatzen werden bereits mit sechs Monaten geschlechtsreif. Das ist für Katzen relativ früh. Rollig werden Kätzinnen dann alle zwei Wochen, sie sind dann paarungsbereit. Die Welpen, vier bis sechs pro Wurf, manchmal auch mehr, entwickeln sich schneller als die anderer Rassen. Rollige Katzen werden dann übrigens noch anhänglicher, aber auch lauter. Das Maunzen einer rolligen Siamesin kann sich zum Schreien entwickeln. Außerdem markieren Siamkatzen durchaus auch ihre Umgebung während der Rolligkeit. Die Rolligkeit tritt mit einem Abstand von zwei Wochen auf und ist unabhängig von der Jahreszeit.

Siamkater werden zwar nicht rollig, aber ebenfalls früh geschlechtsreif und dies tun sie durch nächtliche laute Gesänge kund. Ist er auf der Pirsch nach einer Kätzin, dann lässt sein Interesse an Menschen und auch am Spielen nach. Der Kater wird eher unruhig. Etwas später beginnt er dann auch gerne damit sein Revier zu markieren.

Wer selbst nicht züchten möchte, sollte bei Katze und Kater eine Kastration ernsthaft erwägen. Zumal eine Dauerrolligkeit bei der Kätzin auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Zum einen frisst die Katze einmal dauerrollig worden nur noch schlecht und magert auch ab, es besteht aber auch die Gefahr einer Gebärmuttervereiterung durch den Zustand der Dauerrolligkeit.

Als richtiger Zeitpunkt für die Kastration gilt die Zeit nach Beginn der Geschlechtsreife und vor dem Beginn des Markieren. So hat man einen vollständig entwickelten, allerdings kastrierten Kater im Haus, der aber eben nicht markiert. Bei der Kätzin kann man auch zur Pille greifen, um die Rolligkeit zu unterdrücken. Die Pille muss dann aber einmal die Woche verabreicht werden und darf natürlich weder ausgespuckt noch erbrochen werden.

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