Impfungen Siamkatzen

Wie beim Menschen auch, können Katzen mit Impfungen vor gefährlichen Krankheiten geschützt werden. Durch den Kontakt mit dem Impfstoff bildet der (gesunde) Organismus Antikörper und so kann bei einer Infektion mit der echten Krankheit der Körper besser reagieren, er sollte immun gegen diesen Erreger werden.

Bei Zuchtkatzen hat die Kätzin meist bereits einen regelmäßigen Impfschutz und diesen gibt sie über die Muttermilch auch an ihre Welpen weiter. Die Schutzwirkung hält aber nur wenige Wochen, daher müssen auch die Kitten bald geimpft werden.

Die wichtigste Voraussetzung für eine Impfung ist immer, dass die Katze gesund ist.

Geimpft wird heute mindestens gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut. Bei kleinen Katzen beginnen die ersten Impftermine dabei mit acht Wochen, eine Auffrischung ist nach drei, vier Wochen nötig, um eine Grundimmunisierung zu erreichen. Später wird jährlich geimpft, dank moderner Impfstoffe ist es dann nicht mehr nötig jedes Jahr gegen alles zu impfen, sondern es wird rotiert.

Ob eine reine Wohnungskatze auch gegen Tollwut geimpft werden muss, darüber scheiden sich die Geister. Die Tollwut gilt seit 2008 außerdem in Deutschland als ausgerottet, so dass eine Tollwutimpfung bei einer Siamkatze, die das Haus nicht verlässt, als unnötig angesehen wird. Wer seine Siamkatze aber mal in eine Katzenpension geben will oder muss oder seine Katze mit in einen Urlaub nehmen möchte, bei dem es über die Grenze geht, kommt auch bei einer Wohnungskatze nicht um eine Tollwutimpfung herum.

Die Impfungen einer Katze sollten zum Nachweis immer mindestens in einen internationalen Impfpass oder in einen EU-Heimtierpass eingetragen werden. Wer mit der Katze verreisen möchte, sollte gleich auf den EU-Heimtierpass setzen.